Fußballerinnen der Uni Würzburg und THWS sind Europameister
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Philipp Heilgenthal
8. August 2025

So sehen Siegerinnen aus: Die Würzburger Fußball-Frauenauswahl aus JMU und THWS beim Titelgewinn der Uni-Europameisterschaft in Italien. Foto: EUC Football 2025
Bereits zum zweiten Mal in Folge setzen sich die Fußballerinnen der Wettkampfgemeinschaft Würzburg, bestehend aus den beiden großen Hochschulen, Europas Krone auf. In Italien verteidigten sie ihren Titel. Die Männer landeten auf einem achtbaren fünften Rang.
Würzburg bleibt Deutschlands Fußballhochburg – zumindest auf universitärem Level. Bei den European University Football Championships im italienischen Camerino, ausgetragen vom 27. Juli bis 3. August, war die Wettkampfgemeinschaft (WG) Würzburg erneut mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft qualifiziert. Der Zusammenschluss aus Julius-Maximilians-Universität (JMU) und Technischer Hochschule Würzburg Schweinfurt (THWS) überzeugte erneut in beiden Turnieren. Während die Herren nach dem Titelgewinn 2023 und dem zweiten Platz 2024 diesmal als Fünfte knapp am Podest vorbeischrammten, verteidigten die Damen ihren 2024 errungenen Status als Europameisterinnen.
Revanche gegen Uni Frankfurt geglückt – sechs Spiele, sechs Siege
„Unsere erfolgreiche Mannschaft war im Kern wieder am Start, deswegen hatten wir uns schon etwas ausgerechnet“, erzählt die frischgebackene Europameisterin Lena Betz. Besonders Trainer Gernot Haubenthal war sich sicher, dass der Titel auch diesmal nur über Würzburg gehen würde, „ganz so selbstbewusst waren wir aber dann doch nicht“, ergänzt die Stürmerin.
Nach der Vorrunde mit drei Siegen und einem souveränen Erfolg im Viertelfinale, beschreibt Lena das Halbfinale als Schlüsselspiel: „Die Französinnen aus Montpellier waren wirklich stark, aber mit etwas Glück und viel Einsatz konnten wir durch ein 1:0 das Finale klarmachen.“ Dort kam es zum deutsch-deutschen Duell gegen die Universität Frankfurt. Gegen die Rivalinnen hatte die WG Würzburg im Juni bei den deutschen Meisterschaften noch das Nachsehen gehabt, diesmal aber setzten sich die Würzburgerinnen mit 3:1 durch.
Männermannschaft feuert die Frauen-Auswahl lautstark an
Lautstark unterstützt wurden die Spielerinnen nicht nur im Finale von ihren männlichen Kollegen. „Diese Gemeinschaft ist wirklich etwas Tolles und hat dieses sowieso schon schöne Turnier noch besonderer gemacht“, erzählt Lena, die bereits 2024 zur erfolgreichen Mannschaft gehört hatte. Gefeiert wurde dann natürlich auch gemeinsam, auch wenn die Männer diesmal eine Medaille verpassten. Mit vielen neuen Gesichtern angetreten, verloren sie im Viertelfinale gegen die Universität Rouen (Frankreich) mit 0:2, sicherten sich aber in den Platzierungsspielen immerhin noch Rang fünf. Angreifer Simon Schäffer wurde außerdem zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Julius-Maximilian-Universität Würzburg.

