Von der Studi-Bar zum Bad Habit – Würzburgs Nachtleben schlägt ein neues Kapitel auf
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Würzburg erleben
30. September 2025

Mehr als nur eine schlechte Angewohnheit? Das Bad Habit in der Haugerpfarrgasse. Blick über die Bar in den Würzburger Club. Foto: Christian Papay
(Gastartikel) Es gibt Orte, die prägen eine halbe Jugend. Für mich – und wahrscheinlich für viele andere Würzburger – war das über 20 Jahre lang das Club Studio. Dienstags legendäre Studentenpartys, später lange Nächte mit der kleinen Party-Familie aus Stammgästen. Und natürlich das Ritual: tanzen, bis das Licht anging – und danach noch zum Brandstetter. Wer das mitgemacht hat, weiß: Das Studio war nicht nur ein Club, es war ein Wohnzimmer mit Disco-Kugel.

Neonschild im Eingangsbereich. Blick über die Bar in den Würzburger Club. Foto: Christian Papay
Kompletter Neustart im Keller
Jetzt also: Bad Habit. Der Nachfolger in den alten Mauern – und der Name klingt schon nach einer Einladung zur schlechten Gewohnheit. Und gleich beim Reingehen merkt man: Das ist kein Studio 2.0, sondern ein kompletter Neustart. Modern, stylisch, mit viel Holz und einer Lichtanlage, die einem fast das Gefühl gibt, man wäre nicht in Würzburg, sondern in einer Metropole. Drei Bars, eine Tanzinsel in der Mitte (ja, der Wortwitz liegt auf der Hand) und als Eyecatcher: das ehemalige Aquarium – jetzt eine Insta-Stage, in die man sich wie ein Schaufenster Mannequin reinstellen kann.
Musikalisch? Alles drin. Wer die Betreiber kennt, weiß: Elektro und Techno sind gesetzt. Aber offiziell will man offen bleiben – von Charts bis Hip-Hop. Dazu eine klare Türpolitik: Mindestalter 21, Ausweis-Kontrolle Pflicht, Style erwünscht. Mal sehen, wie lange das so bleibt. Auch das Studio ist ja mal ziemlich streng gestartet – und wurde später zum Massenmagneten der Studierenden.
Die Eröffnung? Blockbuster. Schon die Schlange war Programm – bis zum Kreisverkehr. Ich war ziemlich früh da und stand erstmal in einem leeren, blitzsauberen Club. Das dann langsam voller werden zu sehen, hatte fast was von einem Vorspiel. Drinnen dann schnell die gewohnte Mischung: alte Bekannte, Szene-Gesichter, ein bisschen Klassentreffen. Sound top, Licht top, Bars eingespielt, keine langen Wartezeiten. So muss ein Start aussehen.
Besonderheit: No Cash. Alles digital. Eintritt, Drinks, Garderobe – Karte oder Smartphone, sonst nix.
Meine Insta-Story dazu hat jedenfalls für mehr Resonanz gesorgt als sonst: „Wo ist das?“ – „Das alte Studio?“ – „Wann gehst du wieder?“ Neugier ist da – und ich bin mir sicher, dass auch die Alt-Studio-Garde bei Gelegenheit reinschauen wird.

Blick über die Bar in den Würzburger Club. Foto: Christian Papay
Fazit des Autors: Mutig, frisch, anders
Unterm Strich: Würzburg hat wieder einen neuen Nacht-Hotspot. Mutig, frisch, anders. Ob sich Bad Habit zur wirklich „schlechten Gewohnheit“ entwickelt? Ich hoffe es – für die Betreiber, für die Stadt und für alle, die noch Bock auf lange Nächte haben.
Dieser Gastartikel stammt von Christian J. Papay, Gründer von Würzburg erleben. Alles basiert auf meinen eigenen Eindrücken und Erinnerungen – nur die KI hat mir die gröbsten Rechtschreibfehler ausgebügelt.

DJ-Pult des Bad Habits, dahinter befinden sich die Lounges. Blick über die Bar in den Würzburger Club. Foto: Christian Papay

