Unfall verursacht und geflüchtet: 49-Jähriger löst Großeinsatz aus 

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Katharina Kraus

14. November 2025

Autobahnpolizei im Einsatz. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Autobahnpolizei im Einsatz. Symbolfoto: Pascal Höfig

Ein 49-Jähriger löste am Dienstagabend eine großangelegte Suchaktion von Polizei, Rettungsdienst, THW und der Feuerwehr aus. Zuvor hatte der Mann, vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, einen Unfall auf der A 7 verursacht und sich dann fußläufig von der Unfallörtlichkeit entfernt.

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Trümmerfeld verursacht

Dem aktuellen Sachstand nach fuhr ein 49 Jahre alter Mann am Dienstag, gegen 20:00 Uhr, auf der A 7, Fahrtrichtung Füssen, auf Höhe Frickenhausen, mit seinem Pkw einem Lkw hinten auf. Durch den Aufprall drehte sich sein Fahrzeug über die Fahrbahn und verursachte ein Trümmerfeld. Eine 29-jährige Frau konnte ihren Pkw nicht mehr rechtzeitig abbremsen und beschädigte ihr Fahrzeug beim Überfahren der Teile.

Der Unfallverursacher nutzte offensichtlich das erste Durcheinander an der Unfallstelle und entfernte sich fußläufig in Richtung eines angrenzenden Waldes.

Großangelegte Suchaktion

Da die Einsatzkräfte vor Ort davon ausgehen mussten, dass sich der Mann bei dem Unfall schwer verletzt haben könnte und sich infolgedessen in einem hilflosen Zustand befindet, wurde eine großangelegte Suchaktion gestartet. Bei dieser waren neben der Polizei auch eine große Anzahl an Einsatzkräften der Feuerwehren Kitzingen und Biebelried, des THW und des Rettungsdienstes im Einsatz. Zudem wurden zur Absuche auch Spezialkräfte hinzugezogen. Jeweils ein Hundeführer des Rettungsdienstes und der Polizei verfolgten die Fährte des Flüchtigen, für die Suche aus der Luft stellten das THW und der Einsatzzug der Polizei jeweils eine Drohne zur Verfügung und der Polizeihubschrauber kreiste ebenfalls über dem Gebiet.

Unter Drogen und ohne Fahrerlaubnis

Letztendlich konnte der mutmaßliche Unfallverursacher an seiner Wohnanschrift mit leichten Verletzungen angetroffen werden.

Für die Polizeibeamten ergaben sich deutliche Hinweise dafür, dass der Mann vor Fahrtantritt berauschende Mittel zu sich genommen hatte. Deshalb wurde eine Blutentnahme angeordnet und in einer Klinik durchgeführt. Es stellte sich außerdem heraus, dass der 49-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

A7 mehrere Stunden voll gesperrt

Der beim Unfall verursachte Schaden wird auf über 11.000 Euro geschätzt. Die 29-jährige Ford-Fahrerin und der 31-jährige Lkw-Fahrer blieben glücklicherweise beide unverletzt. Die A 7 war für die Dauer der Unfallaufnahme und Räumung der Fahrbahn noch bis fast 02:30 Uhr voll gesperrt.

Der Unfallverursacher muss sich nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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