Mehrere Brände im Raum Würzburg und Kitzingen: Hoher Sachschaden, ein Verletzter
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Jona Maxwitat
29. Dezember 2025

Feuerwehr. Symbolfoto: Pascal Höfig
In der vergangenen Woche kam es zu drei Bränden, bei denen insgesamt hoher Sachschaden entstand. Bei einem Kellerbrand wurde eine Person verletzt. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise zu zwei Bränden im Bereich Kitzingen.
Kellerbrand in Einfamilienhaus in Eisingen
Samstagmittag geriet, gegen 11:00 Uhr, der Kellerbereich eines Einfamilienhauses in Eisingen in Brand, da sich dort gelagertes brennbares Material in einer Sauna entzündet hatte. Ein 66-Jahre alter Bewohner des Hauses erlitt bei dem Versuch den Flammen Herr zu werden eine Rauchgasvergiftung und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehren Würzburg-Land, Eisingen, Waldbrunn und Höchberg waren mit einer Vielzahl an Kräften im Einsatz und konnten den Brand löschen. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich.
Brand einer Gartenhütte in Kitzingen
Dem aktuellen Sachstand nach fing am Samstag, gegen 17:00 Uhr, eine Gartenhütte in der Repperndorfer Straße in Kitzingen Feuer. Die Feuerwehr Kitzingen war schnell vor Ort und konnte den Brand ablöschen. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Die Kriminalpolizei Würzburg hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und umfangreich Spuren gesichert. Hierbei gehen die Beamten auch dem Verdacht nach, dass der Brand möglicherweise durch Feuerwerkskörper verursacht wurde. Vor Ort aufgefundene Böller werden hierzu umfassend auf Spuren untersucht.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei Unterfranken auf die rechtlichen Bestimmungen im Zusammenhang mit Feuerwerk hin und mahnt den sorgfältigen Umgang mit explosiven Stoffen an:
• Das Abbrennen von Feuerwerk (F2) ist NUR am 31.12. und am 01.01. und nur für Personen über 18 Jahren zulässig
• hierzu zählen z.B. Böller und Raketen
• Zünden Sie Feuerwerkskörper nur im Freien und mit genügend Abstand zu Menschen, Tieren und leicht entzündlichen Materialien – durch Funkenflug besteht eine erhöhte Brandgefahr!
• Erwerben und verwenden Sie nur geprüfte und zugelassene Feuerwerkskörper
36 Heuballen in Weinberg abgebrannt
Bereits am 23. Dezember brannten in einem Weinberg bei Repperndorf im Landkreis Kitzingen insgesamt 36 Heuballen vollständig ab. Das Feuer brach gegen 18:20 Uhr aus und forderte den Einsatz der Feuerwehren Kitzingen, Repperndorf, Mainstockheim und Marktsteft.
Der Schaden liegt im hohen vierstelligen Bereich.
Die Kriminalpolizei Würzburg hat auch in diesem Fall die Ermittlungen zur Ursache des Brandes übernommen und bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden.
Wer sachdienliche Hinweise zu den beiden Bränden im Bereich Kitzingen geben kann, wird gebeten sich unter Telefonnummer 09314571732 mit der Kriminalpolizeiinspektion Würzburg in Verbindung zu setzen.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

