Silvester: Wichtige Botschaften der Rettungsdienste

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Jona Maxwitat

30. Dezember 2025

Glasbruch in der Silvesternacht hat zugenommen. Foto: Pascal Höfig
2017 Glas Silvester

Glasbruch in der Silvesternacht. Foto: Pascal Höfig

Die Würzburger Rettungsdienste haben für die Nacht zum Jahreswechsel wichtige Botschaften: „Glasscherben haben auf den Straßen nichts verloren“, so die klare Ansage von Manfred Kirst, Rettungsdienstleiter beim Malteser Hilfsdienst. Fast jedes Jahr beklagen die Retter Fahrzeugausfälle wegen platter Reifen. „Das kann bei einer schnellen Einsatzfahrt fatale Folgen haben, für die Besatzung ebenso wie für den auf Hilfe wartenden Notfallpatienten“.

Vorsicht im Umgang mit Feuerwerk

Damit es nicht zu Böller-Verletzungen kommt, fordern die Rettungsdienste zu einem sachgerechten Umgang mit Feuerwerkskörpern auf. „Bitte kaufen und zünden Sie nur Feuerwerk, das den deutschen Sicherheitsnormen entspricht“, so Manfred Kirst weiter.

Uwe Kinstle, Regionalvorstand der Johanniter, appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, beim Auffinden von bewusstlosen Personen über den Notruf 112 unverzüglich Hilfe zu rufen und Erste Hilfe zu leisten. „Nicht ansprechbare Personen, die noch atmen, sollten schnell in die stabile Seitenlage gebracht, mit einer Decke versorgt und bis zu unserem Eintreffen überwacht werden“. Kinstle erinnert in dem Zusammenhang daran, dass eine Rettungsdecke zur Wärmeerhaltung in jedem Kfz-Verbandkasten enthalten ist.

Für Stefan Dietz, stellvertretender Kreisgeschäftsführer beim Roten Kreuz, ist klar, dass die meisten Einsätze in der Silvesternacht unmittelbar mit erhöhtem Alkoholkonsum zusammenhängen. Er appelliert deshalb, auf zu hohen Alkoholkonsum zu verzichten. „Niemand möchte mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen – schon gar nicht an Silvester. Da tragen alle Verantwortung – für sich selbst und für die Freunde.“

Verstärkte Einsatzbereitschaft in der Silvesternacht

Die Nacht zum Jahreswechsel ist mit Abstand die einsatzstärkste des Jahres; deshalb sind in Würzburg das Bayerische Rote Kreuz, die Johanniter und die Malteser sowie der RKT in der Silvesternacht mit vier zusätzlichen Rettungswagen unterwegs. In Ochsenfurt wird ein zweiter Rettungswagen im Dienst sein. Darüber hinaus sind weitere Notärzte und die ehrenamtlichen Schnelleinsatzgruppen der Hilfsorganisationen über Piepser in Rufbereitschaft.

Weil viele Menschen auf Brücken und Mainpromenaden das neue Jahr willkommen heißen, patrouillieren in diesem Jahr wieder je ein Boot der DLRG und BRK-Wasserwacht ober- und unterhalb der Schleuse an der Alten Mainbrücke. Jedes Boot ist mit ehrenamtlichen Wasserrettern besetzt.

Erweiterte Leitstelle und Neujahrswünsche

Die Integrierte Leitstelle Würzburg hat ihre Nachtschicht ebenfalls erweitert, da sie alle Kräfte koordiniert und die Schnittstelle zwischen Notruf, Rettungsmittel und Kliniken bildet.
Die Rettungsdienste von BRK, Maltesern und Johannitern wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Landkreis eine unfallfreie Silvesternacht und alles Gute für 2026.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Bayerischen Roten Kreuz, Kreisverband Würzburg.

Weitere Hinweise zur Silvesternacht und Informationen zum Sicherheitskonzept gibt es hier.

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