Schließungen: Diese Läden sind 2026 in Würzburg verschwunden
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Philipp Heilgenthal
2. Januar 2026

Die Fußgängerzone am Schmalzmark in Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Auch im Jahr 2026 müssen Läden und Gastronomiebetriebe ihr Geschäft in Würzburg aufgeben. Die Gründe für die Schließungen sind dabei ganz unterschiedlich. (Artikel wird laufend aktualisiert).
Gleichzeitig eröffnen 2026 viele Läden in Würzburg neu. Wir haben die Übersicht
Postkutscherl
Erst im vergangenen Frühling hauchte Cherry Häußler dem Postkutscherl im Steinbachtal neues Leben ein. Doch offenbar ging das moderne Konzept in dem Traditionslokal nicht auf. Demnächst schließt das Postkutscherl. Dafür zieht das B. Neumann, das sich bislang noch im Gesandtenbau an der Residenz befindet, zum 1. April in das Wirtshaus ein.

Die bisherigen Pächter des Postkutscherl: Cherry, Yvonne und René Häußler. Foto: Thomas Obermeier
Valentino
Das Café und Bar Valentino am Theaterplatz hat zum 31. Januar seine Türen geschlossen. Im November 2021 eröffnete Ivan Terziev, ehemaliger Betriebsleiter des Clubs „Boot“, die Bar. Mit dem neuen Konzept „Highballbar“ sollte Großstadtflair nach Würzburg kommen. Zu den Gründen der Schließung ist bisher noch nichts bekannt.
Edeka Wehnert & Edeka Luksch (vorübergehend)
Die Edekas in der Kaiserstraße und in der Domstraße, von den meisten in Würzburg noch liebevoll „Kupsch“ genannt, sind wichtige zentrale Nahversorger in der Innenstadt und daher sehr beliebt für schnelle, kleine Besorgungen von einem Blumenkohl über die Zahnpasta bis zum Bocksbeutel. Doch die Supermärkte sind merklich in die Jahre gekommen. Aus diesem Grund werden beide Märkte ab dem 19. Januar umfassend umgebaut und modernisiert. Daher bleiben die Edeka-Märkte ab diesem Tag für acht bis zwölf Wochen geschlossen, heißt es aus Mitarbeiterkreisen. Zusätzlich erlebt der Edeka in der Kaiserstraße einen Pächterwechsel: Der bisherige Marktbetreiber Georg Wehner geht in den Ruhestand. Dafür übernehmen die Frischemärkte Trabold, die in der Region bereits mehrere andere Edeka-Märkte betreiben, unter anderem in der Randersackererstraße in Würzburg-Sanderau.

Der Edeka Wehnert (ehemals Kupsch) in der Kaiserstraße wird renoviert. Foto: Philipp Heilgenthal
Brautmoden Obitz
Das älteste Brautmode- und Abendmodegeschäft in Würzburg wird demnächst für immer seine Türen schließen. Die Schließung war eigentlich bereits im vergangenen Jahr geplant gewesen, aber aktuell läuft noch der Ausverkauf. Obitz in der Theaterstraße macht nach fast 50 Jahren zu, das erzählt Ladeninhaberin Martina Mahlo der Main-Post. Gerne hätte sie den Laden weitergeführt, doch aus verschiedenen Gründen ginge das nicht mehr.
Schließungen in der Echter-Galerie
In der Echter-Galerie kam es bis Anfang Januar gleich zu mehreren Schließungen. Das Gebäude soll in absehbarer Zeit saniert und umgebaut werden, vor allem, um energieeffizienter zu werden. Main-Post-Berichten zufolge sei dabei die Schließung der Echter-Galerie geplant. Stattdessen soll es künftig zwei Eingänge zu den Geschäften geben.
Trendfashion | Podium
Die zusammenhängenden Läden Trendfashion und Podium in der Echter-Galerie waren klassische übersichtliche Kleidungsgeschäfte. Aktuell befinden sie sich im Schlussverkauf und werden demnächst schließen.
Alis Schlemmergrill
Am Eck gegenüber der Statue von Julius Echter befand sich bisher Alis Schlemmergrill. Seit Anfang Januar hat es sich jedoch in dem Dönerimbiss ausgeschlemmt.
Eiscafé Rialto
Das Eiscafé Rialto in der Echter-Galerie bot bisher jeden Sommer frisches Speiseeis und Kaffeespezialitäten an. Im Winter hatte das Eiscafé ebenfalls geöffnet und spezialisierte sich unter anderem auf Rothenburger Schneeballen. Doch spätestens seit Anfang Januar geht kein Kaffee mehr über die Theke.
OBSTEcke
In dem kleinen Laden gab es frisch gepresste Säfte aller Art und Variationen, bevorzugt to-go. Seit Anfang Januar wird in der Echter-Galerie jedoch kein Obst mehr durch die Presse gedrückt.
Vitasano Apotheke
Bereits seit dem 24. Dezember 2025 hat die Vitasano Apotheke direkt neben der Echter-Galerie. Nach der kürzlichen Schließung der Hirsch Apotheke nach über 400 Jahren (MP+) schließt damit bereits die zweite Apotheke in der Juliuspromenade. Übrig bleibt die Röntgenapotheke.

Woodstock Drogerie
Die Woodstock Drogerie in Grombühl hat ihre Türen für immer geschlossen. Somit ist das Projekt einer Drogerie mit nachhaltigen und regionalen Produkten im Würzburger Stadtteil gescheitert. Angelo D’Isernia eröffnete 2022 den Laden, verkaufte ihn aber zwei Jahre später, so die Main-Post. Der neue Inhaber äußerte sich bisher nicht zu den Gründen der Schließung.
Restaurant Ufer
Seit 1. Januar ist das Restaurant Ufer geschlossen. 2018 eröffnete das Restaurant mit der phänomenalen Aussicht auf Main, Käppele und Festung. Auf der Karte standen wechselnde kalte und warme Gerichte und Getränke aller Art. Doch lange leer werden die Räumlichkeiten in bester Lage nicht bleiben. Es gibt bereits einen Nachmieter. Im März wird dort das „Nonna tradizionale“ eröffnen. Die neuen Betreiber sind laut Main-Post Julian Wiener und Vittorio Simonetti, zwei bekannte Gesichter in der Würzburger Gastro-Szene. Im neuen Laden soll es dann italienisch zugehen – eben ganz wie bei Nonna.
Schließungen 2026 in Würzburg in der chronologischen Übersicht
- 1. Januar 2026: Ufer (Büttnerstraße 72)
- Anfang Januar: Alis Schlemmergrill (Juliuspromenade 64)
- Anfang Januar: Eiscafé Rialto (Juliuspromenade 64)
- Anfang Januar: OBSTEcke (Juliuspromenade 64)
- 19. Januar: Edeka Wehnert (Kaiserstraße 5, vorrübergehend wegen Umbau)
- Januar 2026: Woodstock Drogerie (Brücknerstraße 2)
- 31. Januar: Valentino (Theaterplatz 4)
- demnächst: Trendfashion | Podium (Juliuspromenade 64)
- demnächst: Braut- und Abendmode Obitz (Theaterstraße 25)
- demnächst: Postkutscherl (Waldkugelweg 5)
Rückblick: Schließungen in Würzburg 2025
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