Illegaler Welpenhandel in Würzburg: Polizei greift ein
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Julian Herzel
9. Januar 2026

Zwei kleine Malteserwelpen sollten in Würzburg illegal verkauft werden. Foto: Tierheim Würzburg / Facebook
In der Würzburger Innenstadt hat die Polizei am Donnerstag einen Fall von illegalem Welpenhandel aufgedeckt. Ein aufmerksamer Zeuge meldete gegen 12 Uhr, dass aus einem am Paradeplatz geparkten Auto heraus Hundewelpen zum Verkauf angeboten wurden.
Vom Pappkarton ins sichere Tierheim – Tiere gesundheitlich angeschlagen
Bei der Kontrolle des Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte zwei nur wenige Wochen alte Welpen, die in einem Karton im Fußraum saßen. Die Tiere befanden sich in einem schlechten gesundheitlichen Zustand. Das hinzugerufene Veterinäramt stellte die Welpen sicher und brachte sie ins Tierheim Würzburg, wo sie nun medizinisch versorgt werden. Gegen mehrere tatverdächtige Personen wurden Ermittlungen eingeleitet, unter anderem wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz.
Polizei warnt vor unseriösen Anbietern
Die Polizei nutzt den Vorfall, um eindringlich vor dem Kauf von Welpen aus unseriösen Quellen – etwa über das Internet oder direkt auf der Straße – zu warnen. Solche Tiere sind häufig zu jung, ungeimpft oder krank. Zudem unterstützt jeder Kauf den illegalen Handel und kann für Käuferinnen und Käufer rechtliche Konsequenzen haben. Zudem werden die Welpen häufig nicht artgerecht gehalten.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

