Schnee und Glätte: Rund 50 Einsätze in Unterfranken

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Philipp Heilgenthal

9. Januar 2026

Schneebedeckte Fahrbahn. Foto: Pascal Höfig
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Schneebedeckte Fahrbahn. Foto: Pascal Höfig

Der bereits im Vorfeld prognostizierte Schneefall in der Nacht von Donnerstag auf Freitag führte in Unterfranken zu einer Vielzahl an Einsätzen für die Polizei und Rettungskräfte. Auf den schneebedeckten Straßen kam es in der Nacht zu vielen Verkehrsbehinderungen und glättebedingten Unfällen.

Autobahnen in Unterfranken schwer betroffen

Aufgrund der winterlichen Straßenbedingungen musste die unterfränkische Polizei im Zeitraum von etwa 21:00 Uhr bis in die Morgenstunden zu rund 50 Einsätzen ausrücken. Überwiegend handelte es sich hierbei um liegengebliebene Fahrzeuge auf den Autobahnen und insbesondere auch Verkehrsunfälle aufgrund von der Straße abgedrifteten Fahrzeugen. Bei zwei dieser Verkehrsunfälle wurden Beteiligte leicht verletzt. Die restlichen hatten glücklicherweise lediglich Sachschäden zur Folge.

Die Einsatzschwerpunkte lagen insbesondere im Bereich Main-Rhön und vereinzelt im Spessart. Im Raum Würzburg kam es dagegen bisher vergleichsweise zu wenig Einsätzen. Allerdings waren Würzburgerinnen und Würzburger, die auf den nahegelegenen Autobahnen unterwegs waren, schwer vom Schneechaos betroffen.

Eine ganze Reihe von Lkws auf A7 stecken geblieben

Denn der Schneefall setzte dem Verkehr auf der A7 besonders schwer zu. Gegen 03:00 Uhr wurden auf der Autobahn auf der Höhe von Oberthulba rund 20 Lkw gemeldet, die sich aufgrund des starken Schneefalls festgefahren hatten und nicht mehr weitergekommen sind. Diese mussten zum Teil mit Unterstützung des THW geborgen werden. Die Fahrbahn, auf der eine Schneehöhe von rund 25 cm festgestellt wurde, musste durch die Autobahnmeisterei geräumt werden. Im Anschluss wurde die Fahrbahn wieder freigeben.

Anbei einige Tipps zum Verhalten auf schneebedeckten Straßen der unterfränkischen Polizei:

  • Geschwindigkeit anpassen: Fahren Sie stets den Straßenverhältnissen angepasst.
  • Abstand halten: Durch längere Bremswege ist ein größerer Abstand zum Vorausfahrenden nötig. Fahren Sie vorausschauend, um Bremsmanöver frühzeitig einschätzen zu können.
  • Vorsichtig lenken: Besonders in Kurven oder beim Spurwechsel können abrupte Lenkbewegungen zum Ausbrechen des Fahrzeugs führen.
  • Hauptstraßen nutzen: Nebenstraßen und Schleichwege sind oft später geräumt oder gestreut. Auf viel befahrenen Straßen ist der Winterdienst meist früher unterwegs.
  • Vorsichtig bremsen: Bremsen Sie frühzeitig. Vor Kreuzungen, auf Brücken und in Waldstücken besteht erhöhte Glättegefahr.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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