Schließungen: Diese Läden sind 2026 in Würzburg verschwunden

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Philipp Heilgenthal

13. Januar 2026

Die Fußgängerzone am Schmalzmark in Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Die Fußgängerzone am Schmalzmark in Würzburg - Foto: Pascal Höfig

Auch im Jahr 2026 müssen Läden und Gastronomiebetriebe ihr Geschäft in Würzburg aufgeben. Die Gründe für die Schließungen sind dabei ganz unterschiedlich. (Artikel wird laufend aktualisiert).

Gleichzeitig eröffnen 2026 viele Läden in Würzburg neu. Wir haben die Übersicht

Postkutscherl

Erst im vergangenen Frühling hauchte Cherry Häußler dem Postkutscherl im Steinbachtal neues Leben ein. Doch offenbar ging das moderne Konzept in dem Traditionslokal nicht auf. Demnächst schließt das Postkutscherl. Dafür zieht das B. Neumann, das sich bislang noch im Gesandtenbau an der Residenz befindet, zum 1. April in das Wirtshaus ein.

Die bisherigen Pächter des Postkutscherl: Cherry, Yvonne und René Häußler. Foto: Thomas Obermeier

Edeka Wehnert & Edeka Luksch (vorübergehend)

Die Edekas in der Kaiserstraße und in der Domstraße, von den meisten in Würzburg noch liebevoll „Kupsch“ genannt, sind wichtige zentrale Nahversorger in der Innenstadt und daher sehr beliebt für schnelle, kleine Besorgungen von einem Blumenkohl über die Zahnpasta bis zum Bocksbeutel. Doch die Supermärkte sind merklich in die Jahre gekommen. Aus diesem Grund werden beide Märkte ab dem 19. Januar umfassend umgebaut und modernisiert. Daher bleiben die Edeka-Märkte ab diesem Tag für acht bis zwölf Wochen geschlossen, heißt es aus Mitarbeiterkreisen. Zusätzlich erlebt der Edeka in der Kaiserstraße einen Pächterwechsel: Der bisherige Marktbetreiber Georg Wehner geht in den Ruhestand. Dafür übernehmen die Frischemärkte Trabold, die in der Region bereits mehrere andere Edeka-Märkte betreiben, unter anderem in der Randersackererstraße in Würzburg-Sanderau.

Der Edeka Wehnert (ehemals Kupsch) in der Kaiserstraße wird renoviert. Foto: Philipp Heilgenthal

Brautmoden Obitz

Das älteste Brautmode- und Abendmodegeschäft in Würzburg wird demnächst für immer seine Türen schließen. Die Schließung war eigentlich bereits im vergangenen Jahr geplant gewesen, aber aktuell läuft noch der Ausverkauf. Obitz in der Theaterstraße macht nach fast 50 Jahren zu, das erzählt Ladeninhaberin Martina Mahlo der Main-Post. Gerne hätte sie den Laden weitergeführt, doch aus verschiedenen Gründen ginge das nicht mehr.

Schließungen in der Echter-Galerie

In der Echter-Galerie kam es bis Anfang Januar gleich zu mehreren Schließungen. Einem Insider zufolge wurde allen folgenden Läden vom Besitzer gekündigt, das Gebäude soll saniert werden. Wir bleiben am Ball, um so bald wie möglich über die Zukunft der Echter-Galerie berichten zu können.

Trendfashion | Podium

Die zusammenhängenden Läden Trendfashion und Podium in der Echter-Galerie waren klassische übersichtliche Kleidungsgeschäfte. Aktuell befinden sie sich im Schlussverkauf und werden demnächst schließen.

Alis Schlemmergrill

Am Eck gegenüber der Statue von Julius Echter befand sich bisher Alis Schlemmergrill. Seit Anfang Januar hat es sich jedoch in dem Dönerimbiss ausgeschlemmt.

Eiscafé Rialto

Das Eiscafé Rialto in der Echter-Galerie bot bisher jeden Sommer frisches Speiseeis und Kaffeespezialitäten an. Im Winter hatte das Eiscafé ebenfalls geöffnet und spezialisierte sich unter anderem auf Rothenburger Schneeballen. Doch spätestens seit Anfang Januar geht kein Kaffee mehr über die Theke.

OBSTEcke

In dem kleinen Laden gab es frisch gepresste Säfte aller Art und Variationen, bevorzugt to-go. Seit Anfang Januar wird in der Echter-Galerie jedoch kein Obst mehr durch die Presse gedrückt.

Vitasano Apotheke

Bereits seit dem 24. Dezember 2025 hat die Vitasano Apotheke direkt neben der Echter-Galerie. Nach der kürzlichen Schließung der Hirsch Apotheke nach über 400 Jahren (MP+) schließt damit bereits die zweite Apotheke in der Juliuspromenade. Übrig bleibt die Röntgenapotheke.

Woodstock Drogerie

Die Woodstock Drogerie in Grombühl hat ihre Türen für immer geschlossen. Somit ist das Projekt einer Drogerie mit nachhaltigen und regionalen Produkten im Würzburger Stadtteil gescheitert. Angelo D’Isernia eröffnete 2022 den Laden, verkaufte ihn aber zwei Jahre später, so die Main-Post. Der neue Inhaber äußerte sich bisher nicht zu den Gründen der Schließung.

Schließungen 2026 in Würzburg in der chronologischen Übersicht

  • Anfang Januar: Alis Schlemmergrill (Juliuspromenade 64)
  • Anfang Januar: Eiscafé Rialto (Juliuspromenade 64)
  • Anfang Januar: OBSTEcke (Juliuspromenade 64)
  • 19. Januar: Edeka Wehnert (Kaiserstraße 5, vorrübergehend wegen Umbau)
  • Januar 2026: Woodstock Drogerie (Brücknerstraße 2)
  • demnächst: Trendfashion | Podium (Juliuspromenade 64)
  • demnächst: Braut- und Abendmode Obitz (Theaterstraße 25)
  • demnächst: Postkutscherl (Waldkugelweg 5)

Rückblick: Schließungen in Würzburg 2025

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