Sechs neue Bäume für den Bahnhofsvorplatz
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Katharina Kraus
25. März 2026

OB Martin Heilig (2.v.li..) und 2. Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová (li.) packen mit an für das neue Stadtgrün; rechts Gartenamtsleiter Dr. Helge Bert Grob und daneben die Leiterin des Fachbereichs Tiefbau und Verkehrswesen, Annette Messerer. Foto: Claudia Lother
Nach der Neugestaltung der Grünflächen zwischen dem Würzburger Busbahnhof und dem Bahnhofsvorplatz mit der Pflanzung von zehn Bäumen im vergangenen Frühjahr soll nun eine zweite Baumreihe auf der Ostseite des Bahnhofsvorplatzes gepflanzt werden. Die Arbeiten sollen in zwei Bauabschnitten erfolgen, teilt die Stadt in einer Meldung mit. Noch in diesem Frühjahr werden vier Bäume im Bereich des „Denkortes Deportationen“ gesetzt. Dafür wurden bereits die Gruben ausgehoben.
Die beiden übrigen Bäume weiter nördlich können dagegen erst nach Fertigstellung der geplanten Fahrradgarage gepflanzt werden, da diese Fläche während des Baus noch freigehalten werden muss, so die Stadt.
Stadtulme als widerstandsfähige Baumart
Ausgewählt wurde die Stadtulme, die auch schon auf der gegenüberliegenden Seite des Bahnhofsvorplatzes gepflanzt wurde. „Die Stadtulme ist, wie ihr Name schon vermuten lässt, ein stadtklimafester Baum, der Frost, Wind und auch vorübergehende Trockenheit vertragen kann. Sie hat sich in der Würzburger Innenstadt bereits bewährt“, berichtet Oberbürgermeister Martin Heilig, der den neuen Baumstandort mit 2. Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová besuchte.
Die Kosten für die insgesamt sechs neuen Baumstandorte werden durch das Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ zu 80 % vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert, so die Stadt.

