Eröffnungen: Diese Läden gibt es seit 2026 neu in Würzburg
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Philipp Heilgenthal
9. April 2026

Schönbornstraße in Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Auch 2026 wird sich in der Gastronomie und im Einzelhandel in Würzburg wieder einiges verändern. Wir zeigen, wo es Neuerungen in der Stadt gibt, wann die Locations eröffnen und welche Konzepte hinter den Wagnissen der neuen Unternehmerinnen und Unternehmer in Würzburg stecken. (Artikel wird fortlaufend aktualisiert.)
Café Monq
Im ehemaligen Ebisou in der Augustinerstraße eröffnet im Mai ein neues Café. Das Café Monq betreibt der erst 20-jährige Muslim Maculchanov. Seine Mutter wird dafür Törtchen und Kuchen backen, außerdem soll unter anderem es spezielle Matchas geben. Die Maculchanovs sind bereits vorher Teil der Würzburger Gastroszene gewesen: Vater und Bruder betreiben seit letztem Jahr den Burgerladen Traumkuh in der Bahnhofsstraße.
Eröffnungen und Schließungen von Läden / Shops in Würzburg polarisieren. In diesem Podcast behandeln wir das Thema am Beispiel des Café Michels am Marktplatz, das 2022 zum Brothaus wurde:
La Toska Florenzer Café & Pasticceria
Dort wo sich bisher das Café Alma befand – in der Spiegelstraße in den Räumlichkeiten von Mainglück – zieht schon bald ein neues Café ein, das ganz in der Nähe bereits zwei Läden hat. Am 2. Mai eröffnet La Toska einen weiteren Laden. Der soll sozusagen eine Mischung aus den beiden bestehenden Standorten werden: Ein Café mit kleiner Pasticceria, wie die Konditoreien in Italien heißen. Darin gibt es allerlei toskanische Kaffee- und Süßgebäckspezialitäten.
Little India
Für das Anwesen der ehemaligen Pizzeria Vesuvio in der Keesburgstraße 2a – am Fuße des Südrings – wurde ein neuer Pächter gefunden. Ab Mitte April bietet dort Little India indische Gerichte an, darunter indisches Streetfood und viele vegane und vegetarische Gerichte. Das Little India versteht sich jedoch im gegensatz zu den üblichen indischen Restaurants als modernes Lokal. Unter der Marke existiert bereits ein Restaurant in Forchheim.

Blick in das neue Little India in der Keeßburgstraße, wo sich zuvor lange Zeit das italienische Restaurant Vesuvio befand. Foto: Aurelian Völker
Supermix
In der Domerschulstraße am Franziskanerplatz eröffnet demnächst ein neuer Lebensmittelladen. Im „Supermix“ wird es unter anderem Snacks und Getränke, Obst und Gemüse, aber auch einige Haushaltswaren geben.

Supermix ist ein neuer Minisupermarkt in der südlichen Altstadt. Foto: Philipp Heilgenthal
Pantastic
In der ehemaligen Filiale der Bäckerei Gehrold in der Münzsstraße 2 werden seit Anfang April Pizzen im amerikanischen Stil gebacken. „Pantastic“ bietet „Pan Pizza“ also pfannkuchenartige Pizza mit dickem, fluffigem Teig an. Die US-amerikanische Spezialität wird es als einzelne große Stücke oder als ganze Pizza geben, letzteres kann man sich auch nach Hause liefern lassen. Der kleine Laden bietet nur Platz für einige Stehtische. Generell ist Pantastic vor allem auf das To-Go-Geschäft ausgelegt.
Hausgemacht Würzburg
Wer traditionell fränkische beziehungsweise deutsche Küche will, muss sich in ein Restaurant setzen? Mit Hausgemacht Würzburg gibt es seit dem 1. April einen reinen Lieferservice nur mit echter Hausmannskost. Von der Frankenwarte in der ehemaligen Hacienda Mexicana – offiziell eigentlich schon in Höchberg – kann man sich unter anderem Maultaschen, Schnitzel und sogar Sauerbraten mit Klößen kostenlos nach Hause liefern lassen. Außerdem gibt es auch Salate, Suppen und einzelne Beilagen.
Gauboden Spargel und Erdbeeren in Höchberg
Überall öffnen derzeit Spargel- und Erdbeerstände in der Region. Während viele diese Pop-up-Verkaufsstände vor allem in Buden kennen, gibt es in der Hauptstraße von Höchberg jetzt Gauboden Spargel und Erdbeeren hinter festen Mauern. Das Angebot hier: Zwei Kilogramm Spargelspitzen für 25 Euro.

Vielen kennen die Stände dieses regionalen Spargelhändlers. Jetzt gibt es sogar einen Pop-up-Laden. (c) Christian Papay
Zeit am Stein
Schon seit Mai 2023 steht das Restaurant im Weingut am Stein leer, zwischenzeitig gab es eine Popup-Zweigstelle der Brotzeitbar (MP+). Nun hat die lange, gründliche Suche der Familie Knoll nach einem neuen Pächter ein Ende gefunden. Zum 1. April eröffnete dort das Restaurant „Zeit am Stein“. Der Name soll bewusst darauf hinweisen, dass sich die Gäste im Restaurant Zeit für einen entschleunigenden Erlebnisbesuch nehmen sollen. Zu essen gibt es regionale, moderne Küche. „Bio, Nachhaltigkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln sind feste Bestandteile des Konzepts“, heißt in einer Pressemitteilung des Weinguts. Die neue Betreiberin Claudia Berg bringt viele Jahre Erfahrung als leitende Gastronomin in Hamburg mit. Chefkoch Leon Gabriel Tugui hat bereits Erfahrung in einer Sterneküche gesammelt. Eine Besonderheit am Konzept ist, dass Gäste bewusst mehrere kleinere Speisen zum Teilen bestellen dürfen.

Im Weingut am Stein darf im neuen Restaurant „Zeit am Stein“ wieder mit Panoramablick auf die Stadt geschlemmt werden. Foto: Stefan Schütz
B. Neumann (Umzug)
Das B. Neumann ist nicht mehr im Gesandtenbau zu Fuß der Residenz beheimatet. Zum 1. April zog das Restaurant, dessen Biergarten beliebt war und das ansonsten unter anderem gerne für Hochzeiten gebucht wurde, ins Postkutscherl im Steinbachtal um. Das hatte bisher Cherry Häußler gepachtet (siehe Schließungen 2026). Dort möchte sich das B. Neumann künftig auf bodenständige fränkische Gerichte und Getränke konzentrieren und wie in alten Zeiten Kickers-Fans vor und nach Heimspielen willkommen heißen. In der Location am Hofgarten sollen Insidern zufolge künftig offenbar drei branchenfremde Youngsters ein Restaurant betreiben wollen.

Das Wirtshaus Postkutscherl. Foto: Thomas Obermeier
COF•FEE
Im neuen Pilates-Studio, das es seit Ende letzten Jahres in der Sterngasse 6 gibt, kann nach dem Sport ab dem 26. März auch Kaffee und Matcha getrunken werden. Dann eröffnet das Café „COF•FEE“ im Studio.
Casa del Gusto (Umzug)
Das italienische Restaurant Casa del Gusto verlässt seinen bisherigen Standort in der Herzogenstraße und zog Ende März in die Eichhornstraße 19 um. Das Lokal steht seit vielen Jahren für italienisches Lebensgefühl in der Würzburger Innenstadt und verbindet Restaurant, Café und Weinbar miteinander. Gäste erwartet eine Auswahl an frisch zubereiteten Speisen wie Pasta, saisonale Gerichte und Antipasti, ergänzt durch ein breites Angebot an italienischen Weinen sowie Kaffee- und Dessertvariationen. Auch individuelle Geschenkkörbe und Catering gehören zum Konzept des Hauses.
KIA – Korean Fried Chicken & Burger
Gut versteckt hinter der Juliuspromenade also im Inneren Graben (Nummer 45) gibt es seit März einen neuen Schnellimbis. Name und Menü erinnern stark an KFC, wobei das „K“ jedoch nicht für „Kentucky“, sondern für „Korea“ steht. Der kleine Imbiss konzentriert sich vor allem auf seinen Lieferservice.

Das KIA – Korean Fried Chicken & Burger im Inneren Graben in Würzburg. Foto: Philipp Heilgenthal
Nonna tradizionale
In den Räumlichkeiten des ehemaligen Restaurant Ufer in der Büttnerstraße eröffnet am 16. März das „Nonna tradizionale“. Die neuen Betreiber sind laut Main-Post Julian Wiener und Vittorio Simonetti, zwei bekannte Gesichter in der Würzburger Gastro-Szene. Im neuen Laden, der eine phänomenale Aussicht auf Main, Käppele und Festung bietet, soll es dann traditionell Italienisch zugehen – eben ganz wie bei Nonna. Auf der Karten sollen selbst gemachte Pasta und eher unbekannte Gerichte, die man sonst vielleicht nur in kleinen italienischen Dörfern finden würde, stehen.
Café Alma (Umzug)
Das Café Alma, das bislang im Modegeschäft Mainglück in der Spiegelstaße betrieben wurde, zog im März in neue Räumlichkeiten um. Künftig ist das Café in der ehemaligen Bar Valentino (Theaterplatz 4) zu finden, wo es weiterhin mit seinem gemütlichen Café-Konzept und Fokus auf Kaffee- und Frühstücksangebote Gäste anziehen will.

Eden Tattoo
In Grombühl gibt es ein neues Tattoostudio. Am 7. März feierte Eden Tattoo seine Eröffnungsparty im Studio direkt am Wagnerplatz. Den Fotos auf Instagram zufolge, sind die Tattowiererinnen und Tättoowierer vor allem auf feine Nouancen, Tribals und Motiven aus der Natur spezialisiert.
Artisa im Golfclub Würzburg
Im Clubhaus des Golf Club Würzburg hat am 5. März 2026 das neue Restaurant „Artisa“ eröffnet. Die frisch überarbeiteten Innenräume sorgen für ein modernes Ambiente, in dem künftig ein engagiertes Team rund um Pächter Thorsten Kremer mediterran geprägte Küche anbietet. Neben einer festen Speisekarte setzt das Lokal auf saisonal wechselnde Gerichte und einen täglichen Mittagstisch, von Antipasti und Pizza über Fisch- und Fleischgerichte bis hin zu hausgemachten Spezialitäten. Das Angebot richtet sich nicht nur an Clubmitglieder, sondern ausdrücklich auch an externe Gäste und wird bereits verstärkt für Feiern und Veranstaltungen nachgefragt.
ShakesBeer
Die Gerüchteküche um das Jules brodelte, seitdem das Café nach der Sommerpause nicht mehr eröffnete. Stattdessen eröffnet am 26. Februar mit dem „ShakesBeer“ eine neue Kneipe in der Juliuspromenade 50. Der Name soll den Gästen verdeutlichen, dass die Kneipe ein Ort zum Entschleunigen sein soll, in der man ganz gemütlich bei einem Bier über Gott und die Welt – oder eben auch Shakespeare – reden kann. Aber keine Angst: Geschütteltes Bier wird hier nicht angeboten. Betreiben wird das ShakesBeer ein Viererteam um die Chefs des Wohnzimmers Nima Khorsandi, Marcel Demand, denen auch bereits die Haltestelle Barviertel und der Brückenbäck gehört.

In das ehemalige Jules auf der Juliuspromenade in Würzburg eröffnet Ende Februar 2025 das ShakesBeer. Foto: Silvia Gralla
Mainkuh
Bereits im Sommer kauften Lothar und Bruno Schmitt vom Weingut Trockene Schmitts das traditionsreiche Schiff am Willy-Brandt-Kai. Am 19.02. eröffneten die zwei neue Pächter ihr modernes, schickes Weinlokal mit passendem, kleinem Speiseangebot wie Flammkuchen und Tapas. Das Highlight wird in den warmen Monaten die Dachterrasse werden, auf der man mit einem feinen Tropfen Frankenwein die Aussicht auf die Festung und das Käppele genießen kann. Der Eine, Patrick Moedebeck, bringt aus dem eigenen Lokal der Trockenen Schmitts in Randersacker jede Menge Weinerfahrung mit. Der Andere, Tilman Horsinka, kommt, ist für die Kommunikation und das Programm des Clubs Kurt & Komisch verantwortlich. Mehr über Entstehungsgeschichte und dem Konzept der neuen Mainkuh gibt es auf mainpost.de (MP+).

So sieht es in der neuen Weinbar in der Mainkuh aus. Foto: Silvia Gralla
Abo Omar
Direkt neben der kleinen arabischen Konditorei Jasmin – kurzzeitig ein Leerstand – eröffnete mit reichlich Verspätung Mitte Februar ein weiterer arabischer Spezialitätenladen. Bei Abo Omar in der Semmelstraße 24 werden verschiedene arabische Lebensmittel angeboten. Wie jedoch an der Reklame vor der Tür unschwer zu erkennen ist, legt der kleine Supermarkt einen großen Fokus auf Fleisch. Hier wird es künftig Frischfleisch geben, das zu 100 Prozent halal, also für streng muslimische Menschen, erlaubt ist.

Der arabische Lebensmittelladen Abo Omar in der Semmelstraße. Foto: Philipp Heilgenthal
Café Tohmaz
Via Instagram verkündet das Team vom Café Tohmaz, dass es am 31. Januar in der Theaterstraße 18 ein zweites Café eröffnen wird. Angekündigt werden längere Öffnungszeiten, eine Spielecke für Kinder und die gewohnte Auswahl und Qualität an Kaffeespezialitäten und hausgemachten, libanesischen Köstlichkeiten. Bisher gibt es das Café in der Passage am Spitäle im Mainviertel.
Shahi Kebab
In der Juliuspromenade gibt es seit dem 22. Januar einen neuen Döner-Imbiss. Shahi Kebab bietet neben Döner unter anderem auch Pizza, Burger und südasiatische Spezialitäten an. Die Betreiber waren zuvor in der Kaiserstraße beheimatet, wo sie bis im letzten Jahr den Kaiser Kebap betrieben.

Shahi Kebab in der Juliuspromenade. Foto: Philipp Heilgenthal
Dein Haarzimmer
In der Sanderstraße gibt es seit dem 10. Januar einen neuen Friseursalon. Inhaberin Monika Rauh bietet in „Dein Haarzimmer“ unter anderem exklusive Schnittberatung und spezielle Haarfärbungen an.
Café Amboss
Grombühl bekommt ein Café! Anfang Januar 2026 (der Termin musste verschoben werden) konnte in der ehemaligen Müllerbäck-Filiale am Wagnerplatz das Café Amboss schließlich eröffnen. Das Café möchte sich zum neuen Treffpunkt im Viertel entwickeln. Neben Kaffee und leckeren Drinks wird es auch selbstgebackene Kuchen geben. Wer hinter dem Café steckt und wie es zum Namen kam, erzählt die Main-Post (MP+).
First Aid eBike
In der Ulrichstraße im unteren Frauenland hat Anfang Januar ein Reparaturbetrieb für E-Bikes und klassische Fahrräder eröffnet. Der Name des Ein-Mann-Betriebs von Hans-Thomas Schmidt bezieht sich auf schnelle, dringende Reparaturen an Zweirädern. Verkaufen wird Schmidt allerdings keine Fahrräder.
Eröffnungen 2026 in Würzburg in der chronologischen Übersicht
- Anfang Januar 2026: First Aid eBike (Uhlandstraße 8)
- Anfang Januar 2026: Café Amboss (Wagnerplatz 10)
- 10. Januar 2026: Dein Haarzimmer (Sanderstraße 5)
- 22. Januar 2026: Shahi Kebab (Juliuspromenade 32)
- 31. Januar 2026: Café Tohmaz (Theaterstraße 18)
- Mitte Februar 2026: Abo Omar (Semmelstraße 24)
- 19. Februar 2026: Mainkuh (Willy-Brandt-Kai)
- 26. Februar 2026: ShakesBeer (Juliuspromenade 50)
- März 2026: KIA – Korean Fried Chicken & Burger (Innerer Graben 45)
- März 2026: Café Alma (Theaterplatz 6, Umzug)
- 5. März 2026: Artisa (Am Golfplatz 2)
- 7. März 2026: Eden Tattoo (Wagnerplatz 4b)
- 16. März 2026: Nonna tradizionale (Büttnerstraße 72)
- 26. März 2026: COF•FEE (Sterngasse 6)
- Ende März 2026: Casa del Gusto (Eichhornstraße 19, Umzug)
- 1. April 2026: B.Neumann (Waldkugelweg 5, Umzug)
- 1. April 2026: Zeit am Stein (Mittlerer Steinbergweg 5)
- 1. April 2026: Hausgemacht Würzburg (Kapellenweg 29, Höchberg)
- Anfang April 2026: Pantastic (Münzstraße 2)
- Mitte April 2026: Little India (Keesburgstraße 2a)
- Demnächst: Supermix (Domerschulstraße 9)
- 2. Mai 2026: La Toska Florenzer Café & Paticceria (Spiegelstraße 2)
- Mai 2026: Café Monq (Augustinerstraße 1a)

