Polizeibilanz zum Relegationsspiel Würzburger Kickers gegen Lokomotive Leipzig
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Philipp Heilgenthal
2. Juni 2026

Ein Polizeitransporter mit spezieller Leuchtreklame führte den Fanmarsch der Kickers-Fans zum Stadion an. Foto: Philipp Heilgenthal
Anlässlich des Relegationsrückspiels zum Aufstieg in die 3. Liga zwischen dem FC Würzburger Kickers und dem 1. FC Lokomotive Leipzig am Montagabend war die Polizei Unterfranken mit einem enormen Kräfteaufgebot im Einsatz. Das Konzept zur Planung und Durchführung des Polizeieinsatzes ist laut der Polizei Würzburg-Stadt aufgegangen.
Vor dem Spiel Pyrotechnik in Leipziger Fanbussen sichergestellt
Die Gästefans aus Leipzig wurden am Bahnhof mit einem massiven Polizeiaufgebot begrüßt. Ein Transporter reihte sich an den anderen. Außerdem wurden im Vorfeld des Spiels anreisende Fan-Busse aus Leipzig einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten rund 80 pyrotechnische Gegenstände, mehrere Gegenstände zur Vermummung sowie Handschuhe sicher, wie die Polizei Unterfranken in einem Bericht schreibt.
Jede Menge Pyrotechnik im Stadion
Dennoch kam es in beiden Fanlagern während des Spiels immer wieder zum Abbrennen von Pyrotechnik, sowohl von Bengalischen Lichtern als auch von Rauchbomben. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel sogar wegen zu dichtem Rauchs aus dem Fanblock der Kickers für kurze Zeit unterbrochen. Die Ermittlungen zu den Verursachern dauern an. Kurz vor Abpfiff beugte die Polizei mit einem großen Aufgebot vor den beiden Fanblöcken einen möglichen Platzsturm vor.

Bei ihrer Ankunft wurden die Leipziger Fans von einem massiven Polizeiaufgebot begrüßt. Foto: Philipp Heilgenthal
Reibungsloser Fanmarsch mit knapp 500 Kickers-Fans
Insgesamt verlief der Polizeieinsatz laut Polizeibericht jedoch ruhig. Größere Ausschreitungen oder sicherheitsrelevante Zwischenfälle blieben aus. Dies galt insbesondere für den Fanmarsch des eingefleischten Kickers-Anhangs. Bei dem Marsch von der Sanderstraße über Ludwigskai und Konrad-Adenauer-Brücke bis ins Dallenbergstadion nahmen schätzungsweise knapp 500 Fans teil. Dabei sperrte die Polizei die Straßen ab und wies Autofahrerinnen und -fahrer kurzfristig auf die Ausnahmesituation hin. Der gesamte Ablauf verlief Beobachtern zufolge reibungslos. Von Zwischenfällen bei der Aufstiegsparty in der Sanderstraße nach dem Spiel war im Polizeibericht nichts zu lesen.

