59-Jähriger verstirbt nach Betriebsunfall – Kripo ermittelt
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Emely Michailow
10. Juni 2026

Rettungswagen zusammen mit Notarzt im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Am Dienstagnachmittag kam es in der Würzburger Innenstadt zu einem Betriebsunfall, in dessen Folge ein 59-jähriger Mann verstarb. Die Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen übernommen.
Der Integrierten Leitstelle von Rettungsdienst und Feuerwehr wurde am Dienstag, gegen 15:25 Uhr, ein Betriebsunfall an einer Baustelle in der Veitshöchheimer Straße mitgeteilt.
Bei Eintreffen der Beamten war die Feuerwehr bereits mit starken Einsatzkräften vor Ort und der Verunfallte bereits im Rettungswagen. Im Laufe der Ermittlungen ergab sich folgender Unfallhergang. Mit einem Bagger wurde ein Schacht ausgegraben, in welchen der 59-jährige Deutsche mit einer Messlatte stieg, um dessen Tiefe zu messen. Als der Mann daraufhin in den Schacht hinabstieg, löste sich ein Teil des Schutthaufens. Der 59-Jährige wurde bis zur Höhe der Brust eingeschüttet und wurde in der Folge bewusstlos.
Noch vor Ort konnte der Verunfallte durch weitere Mitarbeiter geborgen werden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er letztendlich an seinen schweren Verletzungen verstarb. Die Kriminalpolizei Würzburg hat zu dem Betriebsunfall die Ermittlungen übernommen. Zudem wird geprüft, ob vor Ort alle Bauvorschriften eingehalten wurden.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

