Unfallverursacher entfernt sich unerlaubt – Verkehrsbehinderung nach Lkw-Unfall
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Katrin Heß von Wichdorff
7. Juli 2026

Blaulicht Polizeifahrzeug. Foto: Pascal Höfig
Auf der A3 bei Abtswind ist am frühen Dienstagmorgen ein Sattelzug nach einem Ausweichmanöver umgekippt. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Der mutmaßliche Unfallverursacher fuhr weiter, ohne anzuhalten. Die Verkehrspolizei sucht Zeugen.
Ausweichmanöver endet mit umgekipptem Sattelzug
Gegen 02:20 Uhr war ein bislang unbekannter Fahrer mit seiner Sattelzugmaschine auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache bremste er plötzlich stark ab. Der nachfolgende Fahrer eines Sattelzugs musste ebenfalls stark abbremsen und wich nach links aus, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Dabei geriet der Anhänger ins Schlingern, der Sattelzug kippte auf die Fahrerseite und kam entgegen der Fahrtrichtung auf dem rechten Fahrstreifen zum Liegen.
Ob es zu einer Berührung der beiden Fahrzeuge gekommen ist, wird derzeit noch ermittelt. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt.
Vollsperrung und Verkehrsbehinderungen
Die A3 musste für etwa eine Stunde vollständig gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr zeitweise an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Eine Umleitung wurde an der Anschlussstelle Wiesentheid eingerichtet. Da die Fahrbahn beschädigt wurde, waren Reparaturarbeiten erforderlich. Der umgekippte Sattelzug wurde mithilfe eines Krans geborgen und abgeschleppt.
Die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Sattelzug machen können, sich unter Tel. 09302/910-0 zu melden.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

