Fußtritte gegen Kopf: 44-Jähriger festgenommen

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Katharina Kraus

16. Juli 2026

Tritt mit dem Fuß. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Tritt mit dem Fuß. Symbolfoto: Pascal Höfig

Ein Mann soll am Sonntagabend einen 62-Jährigen am Heuchelhof in Würzburg angegriffen und verletzt haben. Der Tatverdächtige konnte von der Polizei noch in Tatortnähe vorläufig festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Mann einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erlassen hat.

Tatverdächtiger geht ohne erkennbaren Grund 62-Jährigen an

Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen soll ein 44-Jähriger am Sonntag, gegen 17:50 Uhr, einen auf einer Parkbank am Place de Caen sitzenden 62-Jährigen angegriffen haben. Nachdem der Angegriffene zu Boden gestürzt ist, soll der Tatverdächtige den Mann mit Fußtritten gegen den Kopf verletzt haben.

Festnahme noch vor Ort

Zahlreiche Polizeistreifen machten sich nach dem zwischenzeitlich eingegangenen Notruf durch einen Zeugen auf den Weg zur Einsatzörtlichkeit und trafen dort kurze Zeit später ein. Der Tatverdächtige konnte noch am Place de Caen widerstandslos festgenommen werden. Bei der Sachverhaltsaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine mögliche psychische Belastung des 44-Jährigen.

Der 62-jährige Mann wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ermittlungsrichter erlässt Untersuchungshaftbefehl

Die Ermittlungen zu dem Geschehen und den Hintergründen haben noch am Abend Beamte der Kriminalpolizei Würzburg aufgenommen. Diese ermitteln in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg unter anderem wegen des Anfangsverdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der Mann wurde am Montag dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Der Mann befindet sich inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.

Es wird darauf hingewiesen, dass bis zur rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

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