So sieht Würzburg nach neun Wochen Trockenheit aus

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Katharina Röder

14. August 2026

Nein, das ist keine Wüste. So sieht es im August 2026 auf den Zellerauer Mainwiesen aus. Foto: Lars Röder
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Nein, das ist keine Wüste. So sieht es im August 2026 auf den Zellerauer Mainwiesen aus. Foto: Lars Röder

Egal, wohin man derzeit schaut in Würzburg, man sieht viele sehr trockene, braune Stellen – frisches Grün Fehlanzeige. Aber ist das ein Wunder nach ungefähr neun Wochen Trockenheit, mehreren Hitzewellen mit Temperaturen um die 40 Grad und kaum Niederschlag? Da Würzburg bekanntermaßen in einem Talkessel liegt, staut sich hier die Hitze besonders und tropische Nächte mit Werten über 20 Grad und mehr waren in letzter Zeit keine Seltenheit. Ab nächster Woche zeichnet sich laut Wetterfröschen eine Abkühlung mit Niederschlägen ab. Ob es wirklich eintreffen wird, werden wir sehen. Und die viel größere Frage ist: Wie lange wird es dauern, bis sich die Natur in Würzburg wieder erholt?

Wie es aktuell an verschiedenen Plätzen in der Stadt aussieht, haben wir mit Bildaufnahmen zusammengestellt.

Würzburger Stein und Zellerauer Mainwiesen

Nein, wir sind nicht in der Wüste, sondern auf den Mainwiesen in der Zellerau. Der ausgetrocknete Boden zieht sich von der Talavera bis weit in die hintere Zellerau. Von grünem Rasen ist hier kaum mehr etwas zu sehen. Und auch die Weinberge am Würzburger Stein sehen, zumindest von unten, wahnsinnig trocken aus.

Die Mainwiesen und der Würzburger Stein im Sommer 2026. Foto: Lars Röder

Die Mainwiesen und der Würzburger Stein im Sommer 2026. Foto: Lars Röder

Leonard-Frank-Promenade

Das Einzige, was derzeit an der Leonard-Frank-Promenade noch grün ist, sind die Platanen. Wo sich sonst im Sommer die Menschen auf den saftigen Wiesen mit Blick auf den Main zum Sonnen, Relaxen und Picknicken treffen, ist nur noch braune, staubige Erde zu sehen.

An der Leonard-Frank-Promenade sind nur noch die Platanen grün. Foto: Lars Röder

An der Leonard-Frank-Promenade sind nur noch die Platanen grün. Foto: Lars Röder

Ringpark

Auch Würzburgs grüne Lunge, der Ringpark, leidet unter der Hitze und Trockenheit. Teilweise müssen Äste gestützt werden, um sie vor dem Abbrechen zu bewahren. Das ist nicht nur für die großen, teilweise alten Bäume, eine Tragik, sondern auch eine Gefahr für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad im Park unterwegs sind. Auch hier sind die Wiesen alles andere als grün und einladend. Stattdessen findet man fast ausschließlich braunen, trockenen Grund vor.

Dem Ringpark ist die Hitze und der wenige Niederschlag anzusehen. Foto: Philipp Heilgenthal

Dem Ringpark ist die Hitze und der wenige Niederschlag anzusehen. Foto: Philipp Heilgenthal

Orte, die man bei Hitze meiden sollte

Die Trockenheit setzt auch dem Ringpark zu. Foto: Philipp Heilgenthal

Die Trockenheit setzt auch dem Ringpark zu. Foto: Philipp Heilgenthal

Bahnhofsvorplatz und Theaterplatz

Ausgetrocknet und staubig kommen auch der Bahnhofsplatz und der Theaterplatz seit Wochen daher. Der prächtige Kiliansbrunnen steht inmitten einer staubtrockenen Wiese, wenn man das überhaupt noch so nennen kann. Und am Theaterplatz fühlen sich vermutlich auch gerade nur die Palmen wohl. Man könnte meinen, irgendwo in Südeuropa zu sein – dabei ist das immer noch unser Würzburg, im Hochsommer, der gefühlt schon ewig dauert.

Am Bahnhofsvorplatz und am Theatervorplatz ist die Trockenheit deutlich sichtbar. Fotos: Philipp Heilgenthal

Am Bahnhofsvorplatz und am Theatervorplatz ist die Trockenheit deutlich sichtbar. Fotos: Philipp Heilgenthal

Sanderau – Tectake Arena

In den Stadtteilen wie der Sanderau, sieht es auch nicht viel besser aus. Beim Spielplatz an der Tectake Arena sind zwar noch einzelne grüne Flecken zu sehen, ein schöner Rasen zum Toben und Spielen ist es aber auch dort schon lange nicht mehr.

Der Spielplatz bei der Tectake Arena in der Sanderau im Sommer 2026. Fotos: Manuel Scholze

Der Spielplatz bei der Tectake Arena in der Sanderau im Sommer 2026. Fotos: Manuel Scholze

Es ist Sommer, na klar, aber eine so lang anhaltende Trockenheit ist anstrengend – für Mensch, Tier und Natur. Ob sich eine Mäßigung in der zweiten Augusthälfte einstellen wird, wird sich zeigen. Bis dahin müssen wir weiterhin das Beste draus machen! Immerhin haben wir viele tolle Freibäder in der Region, die zumindest kurzzeitig für Abkühlung sorgen.

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