E-Scooterfahrer in Würzburg auf Flucht gegen Bus gefahren
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Philipp Heilgenthal
17. August 2026

Festnahme der Bundespolizei. Foto: Bundespolizei
Am Sonntagabend hat ein 19-Jähriger in der Würzburger Innenstadt versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Dabei kollidierte der E-Scooter Fahrer mit einem Linienbus. Beamte nahmen den Mann wenig später fest. Gegen den 19-Jährigen lag ein offener Haftbefehl vor. Polizisten brachten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.
Ohne Versicherungskennzeichen in der Fußgängerzone unterwegs
Gegen 21.15 Uhr wurden die Beamten auf den 19-Jährigen aufmerksam, als dieser mit einem E-Scooter, ohne das nötige Versicherungskennzeichen, die Fußgängerzone im Bereich der Eichhornstraße befuhr. Als er einen Streifenwagen entdeckte, entfernte sich der E-Scooterfahrer über die Theaterstraße zum Barbarossaplatz. Die Beamten folgten ihm mit eingeschaltetem Blaulicht. In dem Bereich fuhr der 19-Jährige vor einen Linienbus auf die Fahrbahn und es kam zum Zusammenstoß. Sach- oder Personenschaden entstand dem Sachstand nach nicht. Der Mann flüchtete hiernach weiter zu Fuß. Die Einsatzkräfte folgten und nahmen den Flüchtenden kurz darauf in der Reisgrubengasse fest. Der Roller wurde sichergestellt.
Mehrere Straftaten vorliegen
Bei der folgenden Überprüfung des Mannes wurde bekannt, dass gegen diesen ein offener Haftbefehl bestand. Zudem wird sich der Mann nun wegen des Verdachts weiterer Straftaten verantworten müssen. Unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, der Trunkenheit im Verkehr unter Cannabiseinfluss, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis oder eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Die Beamten brachten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.

