Chemische Flüssigkeit in Schule ausgelaufen: Polizei und Feuerwehr mit zahlreichen Kräften vor Ort
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Emma Behrens
16. September 2026

Symbolbild Rettungsdienst und Streife. Foto: Dominik Ziegler
Am Dienstagvormittag haben eine auslaufende Flüssigkeit und ein möglicher Gasaustritt zu einem größeren Einsatz im Würzburger Frauenland von Polizei und Rettungsdienst geführt.
Möglicher Gasaustritt
Gegen 09:40 Uhr, wurde der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst ein möglicher Gasaustritt im Schwimmbad der Franz-Oberthür-Schule im Zwerchgraben mitgeteilt. Umgehend machten sich zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf den Weg und sicherten den Einsatzort. Etwa 2.000 Schüler von der Fachoberschule und der Berufsschule mussten vorsorglich das Schulgebäude verlassen und wurden zu Sammelplätzen begleitet.
Nach bisherigem Kenntnisstand kam es im Bereich des Schwimmbads zu einer chemischen Reaktion, nachdem ein Mitarbeiter zwei Flüssigkeiten mischen wollte. Durch den darauffolgenden Gasaustritt wurden nach aktuellem Sachstand der Mitarbeiter und neun Schüler leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sechs Personen in ein Krankenhaus.
Schulbetrieb eingestellt
Der Schulbetrieb an der Franz-Oberthür-Schule wurde schließlich für den heutigen Tag beendet. Die Ermittlungen zu den Umständen des Betriebsunfalls führt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

